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Informationen für den Züchter
Jahresrückblick 2018
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 09. Februar 2019 um 20:08 Uhr

Liebe Mitglieder und Freunde des Hannoveraner-Pferdes,

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Pferdezucht ist eine ungemein faszinierende Angelegenheit, die unser Leben in einzigartiger Weise bereichern kann. Dabei werden wir allerdings stets aufs Neue mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert. Zum Jahreswechsel 2019 möchte ich Ihnen einige der aktuellen Themen näher bringen. Es zeichnet den echten Züchter aus, dass er davor nicht resigniert, sondern sie konstruktiv annimmt und damit seinen züchterischen Vorstellungen eine Zukunft gibt.

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Dies können wir nur gemeinsam schaffen. Beispielhaft war der erfolgreiche Kampf gegen die Pferdesteuer in Tangstedt. Allen, die hierbei solidarisch mitgeholfen haben, gilt mein besonderer Dank!

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Immer wichtiger wird die politische Lobbyarbeit in einer Gesellschaft, in der es die Menschen vermehrt in die Großstädte zieht, was mit zunehmender Naturentfremdung einhergeht. Dies wirkt sich auch auf die Bewertungen des Reitsportes und der Pferdehaltung aus. Hier stehen wir unter zunehmend kritischer Beobachtung. Tierschutzfragen haben einen hohen Stellenwert, gerade auch bei breiten Gesellschaftsschichten ohne jede Pferde-Sachkenntnis. Alles tatsächlich oder auch nur vermeintlich Fragwürdige wird heute nicht mehr toleriert. Umso wichtiger ist, dass wir uns selbst und unser Verhalten immer wieder auf den Prüfstand stellen. Laien gegenüber ist es unverzichtbar geworden, unser Handeln stets nachvollziehbar zu erklären und zu begründen. Politische Entscheidungen werden nach Mehrheiten getroffen, unabhängig von Sachverstand. Wir Pferdeleute sind hierbei stets in der Minderheit. So werden wir z. B. trotz aller Gegenargumente ab 2019 gezwungen, auf unser Brandzeichen zu verzichten.

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Ein positives Signal ist dagegen die kürzlich von Andrea Nahles initiierte Gründung des „Arbeitskreis Pferd“ im Deutschen Bundestag. Auch die „Pferdeland Niedersachsen GmbH“ vertritt weiterhin die Belange von Pferdeleuten gegenüber der Niedersächsischen Landespolitik. Bedauerlicherweise ist dagegen das von Peter Harry Carstensen ins Leben gerufene Projekt „Pferde- und Reiterland Schleswig-Holstein“ bereits 2012 wieder beendet worden.

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Ein zunehmend aktuelles Problem nicht nur für uns Pferdehalter sondern auch für Schaf- und Rinderzüchter ist die ungebremste Ausbreitung von Wölfen in unserer Region. Unter anderem hat es kürzlich unseren Bezirksverbandsvorsitzenden, Thorsten Hogrefe, getroffen. Vom Ponyfohlen seiner Kinder fand er morgens auf der Hauskoppel nur noch einen traurigen Rest. Hans-Heinrich Oetjen bemüht sich dankenswerterweise mit einer verbandsübergreifenden Initiative „Weidetierhalter Deutschland WNoN“ um eine Sensibilisierung der Politik für unsere Sorgen.

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An uns Pferdehalter werden vom Gesetzgeber zunehmend höhere Anforderungen im Sinne einer artgerechten Haltung gestellt, die durch die zuständigen Kreisveterinärämter überprüft werden können. Es empfiehlt sich daher, sich rechtzeitig mit dieser Materie zu beschäftigen, um eventuelle Defizite zu beseitigen. Maßgeblich hierfür sind derzeit die Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen gemäß §2 Tierschutzgesetz in der Neuauflage von 2009: https://www.lksh.de/fileadmin/dokumente/Landwirtschaft/Tier/Pferde/FolieBoxenmasse.pdf Ansprechpartner: Katja Wagner, LVZ Futterkamp, 24327 Blekendorf, Tel. 04381/9009-58, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. " data-mce-href="mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. "> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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In den Fokus pferdezüchterischer Aufmerksamkeit geriet in jüngster Zeit das WFFS („Warmblood Fragile Foal Syndrom“), eine seltene, unheilbare, autosomal-rezessive Erbkrankheit des Bindegewebes. Im aktuellen Hengstverteilungsplan im „Hannoveraner“ sind alle Hengste, die das hierfür verantwortliche Gen tragen, mit einem * gekennzeichnet. Es empfiehlt sich, mittels einer einfachen Haarprobe seine Zuchtstuten auf WFFS testen zu lassen und bei positivem Befund eine Anpaarung mit ebenfalls betroffenen Hengsten zu vermeiden. Die Untersuchung wird durchgeführt bei Laboklin https://shop.labogen.com/warmblood-fragile-foal-syndrom-wffs

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Falls Sie Fragen haben oder einen Rat benötigen, steht der Vorstand Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie sich von den Herausforderungen nicht entmutigen. Unsere Pferde sind dies wert. Unsere Stuten- und Fohlenschauen 2018 hatten ein hervorragendes Niveau. Mit diesen Pferden brauchen wir uns nicht zu verstecken. Wir haben damit gezeigt, wie unter heutigen Bedingungen erfolgreiche Zuchtarbeit aussieht!

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Ein erfolgreiches und beglückendes Zuchtjahr 2019 wünscht Ihnen Ihr

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Rudolf Drünert 1. Vorsitzender


 

 

 

Rudolf Drünert fasst den Inhalt eines Vortrags, der während der

Bezirksverbandsversammlung am 19.2.2016 zum Thema Tierschutz gehalten wurde, zusammen: klicken Sie bitte hier.




Eine mögliche Informationsquelle der Zuchtplanung . . .


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Don Index


. . ist der Besuch einer - oder mehrerer Hengstparaden. Natürlich kann man diese Veranstaltungen auch einfach nur genießen. Hier einige Fotos von der

Celler Hengsparade 2015.

Klicken Sie auf den oben blau gefärbten link und dann auf ein Foto und starten Sie die Slideshow durch

klicken auf das kleine Dreieck unter dem Foto.



 

 

Züchterabend mit Cord Wassmann:


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„Das Pferd für unseren Sport – züchten wir am Markt vorbei?“

lautete das Thema des diesjährigen Züchterabends des Vereins hannoverscher Warmblutzüchter in Schleswig-Holstein, der am 4. 10. 2014 im „Immenhof“ stattfand. Alle Zuchtinteressierten, die nicht gekommen waren, haben Grund dies zu bereuen . . . .

lesen Sie den gesamten Bericht von Rudolf Drünert

 

„Züchten heißt selektieren“ – so begann Cord Wassmann seinen Vortrag. Angesichts eines Bedeckungsrückgangs um 40 % seit 2008 und eines Einbruchs bei den Turnierpferdeeintragungen bei der FN, steigt die Bedeutung des oben genannten Zitates. . . . .

lesen Sie auch diesen Bericht von Dieter Uschtrin

 

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Donnerhall war genau wie für Oldenburg und weltweit auch für die Hannoveraner von überragender Bedeutung.
Er hat die alte hannoversche D- Linie wiederbelebt und zur Blüte gebracht.
Der in unserem Verein gezüchtete hannoversche Donnerhall-Sohn "De Niro"(Züchterin: Brigitte Pahl, Fockbek) wurde zum führenden Dressurvererber der WBFSH-Weltrangliste.

 

 




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